Mit recht autobiographischen ZĂŒgen schildert Jules Verne seine Erlebnisse auf der âGreat Easternâ. Dieses 1858 gebaute Schiff diente ihm und seinem Bruder Paul (Paul Verne 1829 bis 1897) im FrĂŒhjahr 1867 zur Ăberfahrt in die Staaten. Der technikbegeisterte Verne nutzt die gewonnenen EindrĂŒcke, um sie spĂ€ter in seinem Buch zu verarbeiten. Das Riesenschiff hatte eine LĂ€nge von 211 Metern und war damals mit den technologischen Möglichkeiten nicht richtig beherrschbar. So schildert auch Verne eine Reihe von kleineren UnfĂ€llen und Missgeschicken, die zwar so nicht in seiner Anwesenheit, aber Ă€hnlich schon passiert sein sollen.
Trotzdem ist Verne vom Schiff begeistert. Er sieht in dieser Schöpfung den Sieg des menschlichen Genius.
In die reportagenhafte Darstellung hat der Autor zur âAbrundungâ eine kleine, aber dramatische Liebesgeschichte eingewoben.
Da Verne alles in der âIch-Formâ beschreibt, ist es schwer, RealitĂ€t und Fiktion auseinander zu halten. RealitĂ€tsbezogen sind aber nur die Beschreibungen des maritimen Umfeldes und die des Ausfluges zu den NiagarafĂ€llen
Dieses eBook basiert auf der deutschen Ăbersetzung von 1874 und enthĂ€lt zahlreiche Originalillustrationen.