Sport-Lenkdrachen Amun 1.4
eine Lenkmatte für echte ProfisArt-Nr. 00478 / Wind-Range: 2 - 8 / Sice: 240 x 72 cm / Age: +16 / 40 D Spinnaker
höchste Markenqualität von Rhombus Alle AMUN Kites werden in einem praktischen Rucksack mit vielen Extra-Taschen geliefert!
Der Rucksack wird stets im Design der Lenkmatte geliefert.Auch das richtige für jene, die es mal richtig übertreiben wollen.
Ein absoluter AktionspassDie zur Steuerung notwendigen Seilsets inkl. Steuerrungsgriff erhalten bei uns im Shop.
Der Weg zur Amun
1 Ich, Timo Elias...
... wurde 1977 in Rendsburg im Norden Deutschlands (Rendsburg) geboren, kurz bevor ich 1996 am gleichen Ort mein Abitur machte.
Nach dem ungeliebten Wehrdienst konnte ich mich 1997 endlich dem angestrebten Studium des Wirtschaftsingenieurwesens hingeben, das ich 2001 mit dem Diplom abschloss. Seitdem bin ich hauptberuflich bei einem internationalen Hersteller von Bauelementen als interner Berater in den Bereichen Produktion/internationale Projektabwicklung tätig.
2 Drachenbau
2.1 Stunter
Ende 1993 fasste ich erstmals den Entschluss, mich an einen Drachen heranzuwagen (von den nie richtig funktionierenden Kinderdrachen meiner frühesten Jugend einmal abgesehen). Ich hatte als Rüstzeug das Buch "Lenkdrachen bauen und fliegen" von Wolfgang Schimmelpfennig. Aufgrund meiner (damals noch als Schüler) sehr begrenzten Finanzen war der sog. Skydart das Modell der Wahl. Nachdem das Nähen erstaunlicherweise recht einfach war, habe ich mir das Fliegen in einer für diesen Skydart schmerzhaften Weise beigebracht. Danach hieß es nur noch "warten auf mehr Wind", denn fliegerisch war der Skydart schon bald nicht mehr der richtige Drachen, um mich ganz zu fordern.
Neue Zweileiner-Stablenkdrachen folgten dann bald und in immer schnelleren Intervallen. Zuerst noch nach Bauplänen aus der sich mehrenden Literatur (neben dem inzwischen nicht mehr existierenden DrachenMagazin sammelten sich die Bücher von Peter Rieleit, Ron Reich und Nop Velthuizen/Servaas van der Horst im Regal).
Nachdem ich einige grundlegende Erkenntnisse über Stunter gewonnen hatte, folgten dann irgendwann nur noch Eigenkonstruktionen. Ich stellte fest, einen vernünftig funktionierenden Drachen komplett selbst zu designen, war gar nicht sonderlich schwer! Einen sehr guten Drachen zu machen, war zwar dann noch ein ziemlicher Schritt, aber letztendlich nur eine Frage der Zeit.
Mein letztes und bestes Design war 1997 der "Pulse", welcher zwar noch einige Male gebaut wurde. Dies aber stets zum Privatvergnügen von Freunden, auch wenn dieser Freestyle-Kite auch ins Sortiment eines kommerziellen Herstellers gut gepasst hätte.
2.2 Matten
Auslöser für den Übergang zu Softkites war ein intensives Buggy-Erlebnis im Herbst 1996, als ich (zusammen mit meinem Bruder) auf Röm an einem Buggy-Fahrschul-Kurs teilnahm. Da wir schon Drachen und auch Vierleiner fliegen konnten, beschränkte sich die Vorbereitung seitens unseres Fahrlehrers Jens Baxmeier darauf, uns die Vorfahrtsregeln und einige Fahrmanöver zu erklären. Nach dieser kurzen Einweisung folgten 2 Tage reines Buggy-Vergnügen. Somit mussten dann alsbald eigene Matten in die Drachensammlung, und was lag näher, als diese selbst zu bauen? Zumal ich als Wehrdienstleistender immer noch nicht über ausreichende Mittel verfügte, um mir fertige Kites kaufen zu können (was ohnehin ein Frevel gewesen wäre...).
Bis zum Frühjahr 1997 war dann die "Ajax" aus dem Drachenmagazin in zwei Größen gebaut. Damit waren alle derzeit verfügbaren guten Mattenpläne ausgeschöpft, und wiederum kamen nur noch Eigenkonstruktionen infrage.
Wie ich dann allerdings recht schnell feststellen musste, war auf dem Gebiet der Parafoils nicht so einfach ein Blumentopf zu gewinnen wie bei den Stablenkdrachen. Meine ersten Versuche glänzten nicht gerade durch Flugstabilität, um es noch vorsichtig auszudrücken. Bei Parafoils schien es nur einen schmalen Toleranzbereich zu geben, in dem man landen musste, um eine gute Matte zu haben. Erschwerend kam hinzu, dass man nichts wesentliches mehr ändern konnte, wenn denn der obendrein unter hohem Zeiteinsatz gebaute Drachen erst einmal fertig war. Im Gegensatz zu den Lenkdrachen gab es hier keine Stablängen zu variieren, und Verschlimmbesserungen der Waage brachten auch nur psychologisch einen Gewinn.
Aus Fehlern lernt man, und ein gutes Jahr später war ich endlich da, wo ich hin wollte: Ich hatte ein neu